Ist Bildung ein weltpolitisches Thema?

Das Recht auf Bildung gehört zu den grundlegenden Menschenrechten. In vielen Entwicklungsländern stellt sie jedoch auch heute noch eher ein Privileg als ein Recht dar, weil nur wenige Auserwählte Zugang zu guter Bildung haben. Zwar zeigt sich auch in Entwicklungsländern der Trend zu kostenloser Bildung, deren Qualität ist jedoch meist so schlecht, dass den Schülern kaum mehr als ein paar grundlegende Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen (mit den Grundrechenarten) vermittelt werden. Um in einer modernen Ökonomie erfolgreich arbeiten zu können, reicht das nicht aus. Weiterlesen →

Aktuelle Nachrichten der Weltpolitik

Jemand, der regelmäßig die Neuigkeiten der Weltpolitik hört oder liest, mag sich kaum wundern, dass der Streit um die Rettungsschirme für angeschlagene Mitglieder der EU eskaliert. Nicht alle Parteien stehen hinter der Bundeskanzlerin und häufig gilt das Interesse dem Stimmenfang geneigter Wähler. Spricht sich ein Beteiligter gegen die Rettungsschirme der Bundesregierung aus, muss entweder mit dem Ausschluss aus der Partei rechnen oder der Betroffene tritt aus eigenen Stücken zurück. Weiterlesen →

Politische Rahmenbedingungen für Ratingagenturen

Ratingagenturen stehen im Fokus der Öffentlichkeit, da sie unter anderem die Kreditwürdigkeit von Staaten beurteilen. Sie bedienen sich bei der Beurteilung unterschiedlicher Codes, die auch die Widerstandsfähigkeit gegen Schwankungen in der Konjunktur aufzeigen können. Die Aufgabe der Agenturen ist es, darzustellen, wie es um die Kreditwürdigkeit der Kunden bestellt ist. Ohne die Genehmigung der Europäischen Gemeinschaft darf keine Ratingagentur gegründet werden. Das soll unter anderem sicherstellen, dass die Agenturen vor Missbrauch bewahrt werden und von ihnen kein Missbrauch ausgehen kann. Die Hauptaufgabe der Ratingagenturen liegt darin, dass sie sich alle erdenklichen Informationen über den Schuldner verschaffen. Dabei kommt es allerdings nicht selten vor, dass die Gläubiger nicht immer die Wahrheit über die finanzielle Situation des Unternehmens offenbaren. Die Ratingagenturen haben es schwer, den Wahrheitsgehalt der Gläubiger zu überprüfen. Weiterlesen →

Versagt die Weltpolitik beim Umweltschutz?

Der Umweltschutz ist ein Thema, das in der Öffentlichkeit auf ständig wachsendes Interesse stößt. Diese Aussage trifft zumindest auf die entwickelten Länder zu. Das Umweltbewusstsein entwickelte sich dort langsam über Jahre hinweg sozusagen aus dem Volk heraus. Zuerst war Umweltschutz eine Thematik für jugendliche Protestgeneigte und eine Handvoll zu allem entschlossener Aktivisten. Nach und nach erregte er das Interesse von immer mehr Bürgern, die von der Politik Lösungen zu den wachsenden Umweltproblemen forderten. Weiterlesen →

UNO-Sicherheitsrat

Das mächtigste Organ der UNO ist der UN-Sicherheitsrat. In ihm vertreten sind die USA, Großbritannien, Russland, Frankreich und China als fünf ständige Mitgliedsstaaten. Sie verfügen im Rahmen von Resolutionen über ein Vetorecht, das Entscheidungen gänzlich kippen kann. Neben den fünf ständigen Mitgliedsstaaten sind auch zehn nicht-ständige Mitglieder vertreten, von denen jährlich die Hälfte von der UN-Generalversammlung auf zwei Jahre gewählt wird. Die Auswahl der zehn nicht-ständigen Mitglieder wird nach regionalen Kriterien durchgeführt, sodass alle Regionen der Welt ausreichend vertreten sind und jedes Land auf absehbare Zeit die Möglichkeit hat, einen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu erhalten. Die nicht-ständigen Mitgliedsstaaten unterliegen also einer starken Rotation. Eine direkte Wiederwahl nach Ablauf der zwei Jahre, für die ein Staat in den Rat gewählt wird, ist nicht möglich, da zwischen Ausscheiden eines Staates aus dem Sicherheitsrat und seiner Wiederwahl mindestens ein Jahr vergehen muss. Weiterlesen →

UNO-Staaten für Naturschutz und Klimaschutz

Im Jahre 1945 wurde die UNO mit dem Ziel gegründet, dass Ereignisse, wie sie im Zweiten Weltkrieg geschehen sind, nicht mehr wiederholt werden können. Der Sitz der UNO ist in New York und fast alle Länder der Erde gehören dieser Vereinigung an. Neben der Überwachung, dass Menschenrechte eingehalten werden, ist es die Aufgabe der UNO, dass die Natur vor Schäden weitgehend geschützt wird. In regelmäßigen Abständen finden Konferenzen statt, die Beschlüsse ausarbeiten, welche dem Schutz des Klimas und der Natur dienlich sind. An diesen Zusammenkünften nehmen 190 Staaten teil und ein gemeinsamer Konsens gestaltet sich bei dieser Zahl sehr schwierig. Die Vertreter der Entwicklungsländer haben Vorbehalte und befürchten, dass der Aufschwung in ihren Ländern durch drastische Gebote aufgehalten werden kann. Doch auch die USA oder China sträuben sich gegen drastische Programme, die den Schadstoffausstoß verringern sollen. Dabei sind sich Klimaschützer darüber einig, dass die Erderwärmung in den kommenden Jahren nicht über zwei Grad hinausgehen darf. Diese Tatsache wird nicht von allen Mitgliedern der UNO hingenommen und häufig streitet man über ihren Wahrheitsgehalt. Weiterlesen →

Aufgaben des UNO-Generalsekretärs

Wichtigstes Administrationsorgan der UNO, der Organisation der Vereinten Nationen, ist das UN-Generalsekretariat. Der Hauptsitz liegt in New York. Weiterhin gibt es drei Außenstellen in Nairobi, Genf und Wien. Zum seinem Arbeitsbereich der organisatorischen Unterstützung der anderen UN-Organe zählen die Aufstellung eines Haushaltsplans, das Erstellen von Berichten beziehungsweise Durchführen von Studien und die Organisation von Konferenzen.

Sein Vorsitzender und oberster Verwaltungsbeamter der UN, der UN-Generalsekretär, wird von der UN-Generalversammlung auf Vorschlag des UN-Sicherheitsrates für eine Amtszeit von fünf Jahren gewählt. Für gewöhnlich rotiert das Amt nach zwei Amtszeiten eines Generalsekretärs über die Kontinente, allerdings handelt es sich hierbei eher um eine gebräuchliche Richtlinie als eine verbindliche Regel. Entsprechend kann auch davon abgewichen werden. Erster offizieller UN-Generalsekretär war der Norweger Trygve Halvdan Lie, der am 1. Februar 1946 dazu berufen wurde. Das Brutto-Jahresgehalt des UN-Generalsekretärs liegt bei 204.391 Dollar. Weiterlesen →

Brennpunkte der Weltpolitik

Kein Staat dieser Erde sollte so vermessen sein, dass er sich ausschließlich auf das eigene Land konzentriert. Der Schutz unserer Umwelt und der Erhalt der Tierwelt sind Themen, die jedes Land dieser Erde betreffen. Aus diesem Grund treffen sich die Staatsoberhäupter in regelmäßigen Abständen zu Konferenzen, die unterschiedliche Themen haben können. Momentan werden zwei Brennpunkte der Weltpolitik besonders behandelt: Das ist zum einen die Sorge um die Klimaerwärmung und das zweite Thema behandelt die Schuldenkrise. Beide Themen betreffen viele Länder der Erde und sind daher Tagesordnungspunkte, die an vorderer Stelle stehen. Die Umweltverschmutzung geht nie alleine von einem Land der Erde aus. Das müssen die sogenannten Schwellenländer allerdings erst erkennen. Sie befürchten, dass durch Maßnahmen zum Einsparen von Schadstoffen ihre Chance auf den Export von Artikeln sinkt. Weiterlesen →

Politikwissenschaft arbeitet an einer guten Weltgesellschaft

Jemand, der sich das Fach Politikwissenschaft als Studienziel ausgesucht hat, kann sich über Abwechslung nicht beklagen. Neben dem Erlernen von Grundlagen der Politik wird er ebenfalls soziale und kulturelle Fakten einer Gesellschaft kennenlernen. Nicht nur das Zusammenleben der Menschen in einer Gesellschaft wird untersucht. Auch die Ursache eines Problems und die Auswirkung ist Gegenstand des Unterrichtes. Die Politikwissenschaft beschäftigt sich mit der Frage, wie sich das Zusammenleben von Menschen für alle Beteiligten befriedigend gestalten lässt. Sie ist dabei nicht auf das eigene Land beschränkt, sondern breitet sich über den gesamten Erdball aus. Die Wichtigkeit von Werten in einer Gesellschaft stellt einen bedeutsamen Zweig dar. Das können Ehrlichkeit und Verlässlichkeit sein, aber auch Verantwortungsbewusstsein und Zivilcourage. Weiterlesen →

UNO-Klimakonferenz beschließt Klimarahmenkonvention

Das Weltklima beschäftigt nicht nur die Bewohner dieser Erde. Auch Regierungschefs der Länder sind damit befasst und treffen sich in regelmäßigen Abständen zu Klimakonferenzen. Dabei soll unter anderem eine Einigung über die Reduzierung des Schadstoffausstoßes erzielt werden. Der Klimawandel ist für jeden offensichtlich und die Erderwärmung wird durch Messungen belegt. Die großen Industrienationen sind sich bewusst, dass die Industrialisierung mit dafür verantwortlich ist. Der Schutz der Umwelt ist zwingend notwendig und kann nur von allen Völkern der Erde betrieben werden. Es hilft nichts, wenn in Deutschland Katalysatoren für einen geringeren Schadstoffausstoß bei Kraftfahrzeugen sorgen und in Indien oder China nicht darauf geachtet wird. Leider wird bei den großen Klimakonferenzen nur schleppend eine Einigung erzielt. Das Problembewusstsein einiger Staatsmänner lässt dabei sehr zu wünschen übrig. Weiterlesen →