Staatsschuldenkrisen im Fokus der Weltpolitik

Bekommt in einer Staatengemeinschaft ein Land Probleme mit seinen Finanzen, so helfen die anderen Mitglieder mit Zahlungen aus. Da jedoch momentan zu viele Länder mit Finanzschwierigkeiten zu kämpfen haben, müssen ständig neue Rettungsschirme gespannt werden. Alleine die Krise im Euroraum verschlingt Milliarden und die USA standen im Jahr 2011 einige Male vor der Staatspleite. Die Insolvenz einzelner Staaten konnte häufig nur um ein Haar abgewendet werden. Das beobachten die Staatsmänner der reichen Länder auch und China bot den USA und Europa finanzielle Mittel an. Allerdings werden auch Gegenleistungen erwartet. So sollen die Vereinigten Staaten von Amerika ihren Markt öffnen, damit chinesische Investoren dort agieren können. Von Europa wird erwartet, dass China als Marktwirtschaft anerkannt wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass man dort nicht weiter mit Klagen zu rechnen hat, die das Dumping der Preise betreffen.

Nicht ohne Grund heißt es, dass eine Gemeinschaft nur so stark ist wie das schwächste Glied. Das lässt sich auf Europa ebenfalls anwenden. Das Vertrauen in den Euro sinkt und die Unterstützung der finanzschwachen Staaten kostet die Gemeinschaft Milliarden. Nach einem Aufflackern der Konjunktur glauben Wirtschaftsforscher, dass dieser Zustand nicht lange anhält. Das wiederum heißt, dass Arbeitsplätze gefährdet sind und dem Staat die Einnahmen an Sozialabgaben und Steuern fehlen. Sinkt die Kaufkraft der Währung, bleibt der Konsum aus, und das hat Auswirkungen auf den Import und den Export eines Landes.

Das Bruttosozialprodukt setzt sich aus der Summe aller Güter und Dienstleistungen zusammen. Wurde zum Beispiel viel in die USA exportiert, dann kann die Schuldenkrise dort dafür verantwortlich sein, dass in Deutschland nur noch wenige Aufträge eingehen. Der Export sinkt und das Bruttosozialprodukt ebenso. Die Konsumfreudigkeit der Menschen lässt in Zeiten von Krisen nach und Luxusgüter werden selten oder gar nicht mehr angeschafft. Diese Tatsachen tragen dazu bei, dass die Volkswirtschaft eines Landes erlahmt.

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