Handwerkspolitik

Der wirtschaftliche Stellenwert des Handwerks kann nicht oft genug betont werden. Es ist der vielseitigste Wirtschaftsbereich in unserem Land und vor allem der Mittelstand bildet hier den Kern. Heute sind es rund 1 Million Betriebe, die in die Handwerkrollen und in das Verzeichnis des handwerksähnlichen Gewerbes eingetragen sind. Eine beeindruckende Zahl, die sich sehen lassen kann. Innerhalb dieser Betriebe arbeiten rund 5,15 Millionen Menschen, über 415.000 Lehrlinge werden dort ausgebildet. Von den Erwerbstätigen in Deutschland sind 12,5 Prozent im Handwerk tätig, bei den Auszubildenden in Deutschland sind es 28,3 Prozent. Der Umsatz im Handwerk erreichte im Jahre 2011 etwa 497 Milliarden Euro, ohne Umsatzsteuer.

Zentralverband des Deutschen Handwerks

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks hat seinen Sitz in Berlin im Haus des Deutschen Handwerks. Hier sind die 53 Handwerkskammern, die 36 Zentralfachverbände des Handwerks sowie andere Einrichtungen des Handwerks zusammengeschlossen. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks vertritt die Interessen des Handwerks unter anderem gegenüber der Bundesregierung und dem Bundestag, gegenüber zentralen Behörden und gegenüber der Europäischen Union. Deshalb hat der Zentralverband auch in Brüssel ein eigenes Büro und ist Mitglied in der Europäischen Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe in Brüssel. Der ZDH und seine Mitglieder kümmern sich aber nicht nur um die Interessen der Handwerker in Deutschland und Europa, sondern wollen auch die Handwerker in den Entwicklungsländern stärken. Dabei setzen sie auf Hilfe zur Selbsthilfe.

Von dem Handwerksbetrieb ins Internet

Das Internet ist heute aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch was hat Handwerk mit Internet zu tun? Handwerker, die neue Käuferschichten erschließen wollen, können dies mit Hilfe des Internets tun. Immer mehr Handwerker betreiben ihre eigenen Webseiten und stellen dort ihre eigenen Produkte vor. Auch Werkzeuge, die für das Handwerk nötig sind, sind online bestellbar. Die Generation der Handwerker, die heute heranwächst, nutzt das Internet ganz selbstverständlich für ihre privaten Bedürfnisse, bezieht es aber auch ein, wenn es um ihre Arbeit geht.

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