Die Occupy-Bewegung

Als Gründer der Occupy-Bewegung in gelten Kalle Lasn und Micah White. Die beiden organisierten im Juni 2011 erste Protestaktionen über soziale Netzwerke. Als Folge davon wurde der Zucotti Park in Manhattan besetzt und man errichtete dort eine Zeltstadt, die den Namen Liberty Plaza bekam. Damals setzte man diese Aktion eindeutig in einen Bezug zu den Geschehnissen auf dem Tahrir-Platz in Ägypten, wo die Bevölkerung gegen ihre Regierung protestierte.

Von Adbusters in die ganze Welt

Zuerst beschränkte sich die Occupy-Bewegung auf die Abonnenten der Zeitschrift Adbusters. Doch schon kurz nachdem der Park in Manhattan besetzt wurde, äußerten sich Prominente zum Thema und die Bewegung konnte viele Fürsprecher finden. Michal Bloomberg, Jeffrey Sachs oder Nacy Pelosi erkannten in der Occupy-Bewegung mehr als ein Strohfeuer. Am 17. September 2011 begannen die Proteste und schon am ersten Tag waren 1.000 Menschen dabei. Aus der Occupy-Bewegung ist eine friedliche Protesthaltung entstanden, die überall auf der Welt diskutiert wird. In Frankfurt besetzte man das Bankenviertel und auch die EZB in Brüssel wurde schon mit einer Zeltstadt versehen. Die Menschen protestieren friedlich gegen soziale Missstände, die auch in der modernen Gesellschaft noch immer vorhanden ist und sie sprechen sich alle für eine gerechtere Welt aus.

Occupy in Deutschland

Nach der Besetzung des Frankfurter Bankenviertels gab es vermehrt Berichte in den Medien über die Occupy-Bewegung. Sie „schwappt“ nach Deutschland über und wird hier große Aufmerksamkeit erhalten, hieß es von der einen Seite, während andere vermuteten, dass ein großer Protest hierzulande ausbleiben würde. Bisher haben die Vertreter der zweiten Meinung recht, denn den Deutschen geht es verglichen mit den Amerikanern noch wesentlich besser, vor allem weil das Gesundheitssystem bei uns für jeden da ist. Deutsche müssen sich weniger Sorgen um die Sicherung ihrer Existenz machen und können ganz einfach online die neuesten Zahlen zu ihren Depots abrufen, was bedeutet, dass man hierzulande noch wesentlich zufriedener ist als anderswo.

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